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Vorbereitungen zum Neubau der Donaubrücke an der L 277 im Zeitplan

Landesstraße vom 30. Juli bis Ende August voll gesperrt

Die Arbeiten zur Vorbereitung des Neubaus der Donaubrücke an der L 277 in Tuttlingen schreiten gut voran. Wie das Regierungspräsidium Freiburg mitteilt, werden aktuell die Widerlager für die Behelfsbrücke errichtet. Parallel dazu wird die Montagefläche für die Behelfsbrücke auf dem Gelände der Tuttlinger Kläranlage vorbereitet, sodass das Technische Hilfswerk (THW) pünktlich Mitte Juli mit der Montage der einzelnen Brückenelemente starten kann. 

Für den Einbau der Behelfsbrücke und die Errichtung der Anschlüsse an das bestehende Straßennetz muss die L 277 bei Tuttlingen im Laufe des 30. Juli bis Ende August voll gesperrt werden. Die ausgeschilderte Umleitung führt über Neuhausen ob Eck (K 5945) und Mühlheim an der Donau (L 440 und Beuroner Straße). Das Befahren der Wirtschaftswege zur Bleiche ist dem ÖPNV und Einsatzfahrzeugen vorbehalten. Mit der Verkehrsfreigabe der Behelfsbrücke voraussichtlich zum 29. August wird die Umleitung dann wieder aufgehoben, und der Abbruch der Bestandsbrücke beginnt. Um Verschmutzungen des Gewässers zu vermeiden, muss dazu erst ein Schutzgerüst über die Donau errichtet werden. Der Abbruch soll bis zum Jahresende abgeschlossen sein.

Die Behelfsbrücke wird von ehrenamtlichen Experten des THW im Rahmen einer Zivilschutzübung errichtet. Nach der Vormontage werden vier Einzelsegmente per Schwerlasttransport zur Baustelle transportiert, zusammengefügt und eingeschoben. Insgesamt wird die Stahlbrücke fast 70 Meter lang sein und rund 300 Tonnen wiegen. Die Kosten der Behelfsbrücke in Höhe von rund 2,5 Millionen Euro tragen jeweils zu einem Drittel Stadt, Landkreis und RP.