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Landrat Stefan Bär besucht Schuler Präzisionstechnik in Gosheim

Zwischen hochmodernen CNC-Drehmaschinen und komplexen Fertigungsanlagen erhielt Landrat Stefan Bär bei seinem Besuch der Schuler Präzisionstechnik KG in Gosheim einen umfassenden Einblick in die Produktion eines der leistungsstärksten Präzisionsunternehmen der Region. Gemeinsam mit den Geschäftsführern Martin und Philipp Schuler besichtigte er die moderne Produktion und informierte sich über aktuelle Entwicklungen sowie zukünftige Herausforderungen.

Die Schuler Präzisionstechnik KG ist ein traditionsreiches Familienunternehmen mit einer Geschichte, die bis ins Jahr 1925 zurückreicht. Heute beschäftigt das Unternehmen rund 400 Mitarbeitende, verfügt über mehr als 300 Maschinen und produziert auf einer Fläche von 17.000 Quadratmetern hochpräzise Drehteile und Baugruppen für verschiedene Branchen – von der Medizintechnik über Antriebs- und Sensortechnik bis hin zu Luftfahrt, Automotive und Hydraulik. Die breite Diversifikation und die Komplexität der produzierten Teile tragen dazu bei, die Abhängigkeit von konjunkturellen Schwankungen einzelner Branchen zu verringern.

Das Leistungsspektrum reicht von der CNC- und Mehrspindel-Drehtechnik über die Komplettbearbeitung bis hin zur Montage einbaufertiger Baugruppen. „Unser Anspruch ist es, unseren Kunden höchste Präzision, Zuverlässigkeit und Qualität zu bieten – von der Entwicklung bis zum fertigen Bauteil“, betonte Geschäftsführer Martin Schuler.

Beeindruckt zeigte sich der Landrat insbesondere von den kontinuierlichen Investitionen in moderne Fertigungstechnologien. Dazu zählen unter anderem die Einführung eines digitalen Shopfloor-Managements zur Optimierung der Produktionsprozesse sowie der Ausbau der Produktionsflächen in den vergangenen Jahren. „Schuler Präzisionstechnik steht beispielhaft für die Innovationskraft und Leistungsfähigkeit unseres industriellen Mittelstands. Das Unternehmen verbindet langjährige Erfahrung mit modernster Fertigungstechnologie und schafft damit die Grundlage für nachhaltigen wirtschaftlichen Erfolg“, hob Landrat Bär hervor.

Ein wichtiges Gesprächsthema war zudem die Ausbildung und Fachkräftesicherung. Derzeit absolvieren 30 junge Menschen ihre Ausbildung bei Schuler Präzisionstechnik. Mit dem 2020 erweiterten Ausbildungszentrum investiert das Unternehmen gezielt in die Qualifizierung des eigenen Nachwuchses. „Gut ausgebildete Fachkräfte sind die Basis unseres Erfolgs. Deshalb legen wir großen Wert auf eine praxisnahe und moderne Ausbildung“, erklärte Philipp Schuler. Gleichzeitig sei es zunehmend schwierig, geeignete Auszubildende und Fachkräfte für das Unternehmen zu gewinnen.

Neben Themen wie Energieversorgung und Fachkräftesicherung wurde beim Unternehmensbesuch auch über die aktuellen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gesprochen. Insbesondere die angespannte Konjunktur, steigende Kosten und der internationale Wettbewerbsdruck stellen viele Industrieunternehmen vor große Herausforderungen. Gleichzeitig sei es entscheidend, weiterhin in Innovationen, Digitalisierung und moderne Produktionsverfahren zu investieren, um die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts langfristig zu sichern.

Zum Abschluss des Besuchs bedankte sich Landrat Stefan Bär für den offenen Austausch und die interessanten Einblicke in das Unternehmen. „Firmen wie Schuler Präzisionstechnik sind ein wichtiger Bestandteil unseres Wirtschaftsstandorts. Sie schaffen hochwertige Arbeitsplätze, investieren kontinuierlich in Innovationen und Ausbildung und tragen maßgeblich zur wirtschaftlichen Stärke unseres Landkreises bei.“