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Sitzungsbericht des Ausschusses für Umwelt und Verkehr am 1. Juli 2026

In der Sitzung des Ausschusses für Umwelt und Verkehr am 1. Juli 2026 wurde im Bereich öffentlicher Personennahverkehr über den Ringzug 2.0 vorberaten. 

Vertreter der Deutschen Bahn stellten die Vorentwurfsplanung, die Projektbestandteile und Maßnahmen vor. Der Ausschuss empfahl dem Kreistag, die Elektrifizierung der Strecke Immendingen-Tuttlingen weiterzuverfolgen und die Elektrifizierung der Strecke Tuttlingen-Fridingen nicht weiterzuverfolgen. Ebenso soll der Haltepunkt Hintschingen nicht weiterverfolgt werden. Der Haltepunkt Tuttlingen Stadtmitte soll mit der Planungsvariante 6.2 weiterverfolgt werden. Der Umbau des Bahnhofs Immendingen soll nicht weiterverfolgt werden. Stattdessen soll die Deutsche Bahn mit der Planung der Alternativlösung mit einem aktuell geschätzten Kostenvolumen in Höhe von 8,5 Mio. EUR beauftragt werden. Das sechste Gleis am Bahnhof Tuttlingen soll nicht weiterverfolgt werden. Stattdessen soll die Deutsche Bahn mit der Planung der Alternativlösung zur Verhinderung des sechsten Gleises beauftragt werden. Der Kreuzungsbahnhof Mühlheim soll mit der Planungsvariante 1.6 weiterverfolgt werden. Der Umbau Trossingen Staatsbahnhof soll weiterverfolgt werden. Es soll eine möglichst umsteigefreundliche Lösung mit der Planungsvariante 6.2 angestrebt werden. Die Elektrifizierung der Strecke der Trossinger Eisenbahn soll weiterverfolgt werden. Bei Weiterbetrieb der Museumsbahn sollen die gesamten Mehrkosten für den Weiterbetrieb durch die Stadt Trossingen getragen werden. Dazu zählen insbesondere die Kosten für die Umschaltvorrichtung, die Mehrkosten für die Planungsvariante an Trossingen Stadtbahnhof und mögliche Mehrkosten an Trossingen Staatsbahnhof. Der Haltepunkt Trossingen Troase soll weiterverfolgt werden. Die Festlegung der Planungsvariante soll in Abstimmung mit der Stadt Tuttlingen erfolgen. Städtebauliche Umfeldmaßnahmen sind durch die betroffenen Städte und Gemeinden zu finanzieren.

Weiter wurde im Bereich öffentlicher Personennahverkehr über die Entwurfsfassung des Nahverkehrsplanes vorberaten. Der Ausschuss empfahl dem Kreistag der vorliegenden Entwurfsplanung des Nahverkehrsplanes zuzustimmen. An einer telefonischen Buchungsmöglichkeit im künftigen On-Demand-Verkehr soll festgehalten werden. Die hierfür anfallenden Kosten sollen 1:1 an die Anrufenden weitergegeben werden. Außerdem empfahl der Ausschuss der Harmonisierung der Vertragslaufzeiten zwischen Regional- und Stadtverkehr zum Jahr 2039 zuzustimmen. Der Stadtverkehr soll im Jahr 2032 nur für sieben Jahre bis zum Vortag des Fahrplanwechsels 2039 ausgeschrieben werden.

Im Bereich Feuerwehrwesen wurde über das Fahrzeug- und Gerätekonzept und die Beschaffung von Schlauchwagen beraten. Der Ausschuss beschloss, durch sinnvolle Wartungsmaßnahmen 2027 den Weiterbetrieb der Schlauchwagen für wenige weitere Jahre zu forcieren. Die Haushaltsmittel sind im Plan 2027 vorzusehen. Für zwei Schlauchwagen soll erst 2027 ein Antrag auf Fachförderung gestellt werden. Die Verwaltung wurde beauftragt, mit dem Ergebnis des Fachförderantrages Ende 2027 erneut auf das Gremium zuzugehen und weitere Schritte abzustimmen.

Über die EU-weite Ausschreibung von Entsorgungsdienstleistungen für die Übernahme und Verwertung von Sperrmüll und Altholz für den Landkreis Tuttlingen wurde vorberaten. Der Ausschuss empfahl dem Kreistag, in Los 1 und 2 den Zuschlag auf die Angebote des Bieters Korn Recycling GmbH zu erteilen.

Darüber hinaus wurde über die Vergabe von Entsorgungsdienstleistungen für die Erfassung und Verwertung von Grüngut im Landkreis Tuttlingen vorberaten. Der Ausschuss empfahl dem Kreistag, in den Losen 1 bis 6 und 8 den Zuschlag auf das Angebot des Bieters Maschinenring Tuttlingen-Stockach GmbH und im Los 7 den Zuschlag auf das Angebot des Bieters BRAMA e.K. zu erteilen.

Alle Sitzungsvorlagen, Anlagen und die gefassten Beschlüsse des Ausschusses für Umwelt und Verkehr finden Sie hier.