Landrat Stefan Bär besucht Firma SIMEON Medical in Tuttlingen
Zwischen Operationsleuchten und fortschrittlicher Medizintechnologie konnte Landrat Stefan Bär bei seinem Besuch der SIMEON Medical GmbH & Co. KG einen spannenden Blick hinter die Kulissen werfen. Im Rahmen seines Rundgangs durch die modernen Produktionsstätten erhielt der Landrat einen umfassenden Überblick über die innovativen Technologien, die SIMEON Medical entwickelt und weltweit vertreibt.
SIMEON Medical ist ein führendes Unternehmen im Bereich Medizintechnik mit Sitz in Tuttlingen, das sich auf die Entwicklung und Herstellung hochwertiger Produkte für die Medizintechnik spezialisiert hat. Von Operations- und Untersuchungsleuchten über Deckenversorgungseinheiten bis hin zu Kamerasystemen für Aufnahmen im Operationssaal – alle Produkte werden in Tuttlingen entwickelt und in Deutschland gefertigt. „Wir sind stolz darauf, unseren Kunden Produkte ‚Made in Tuttlingen‘ anbieten zu können, die weltweit höchste Standards erfüllen“, betonte Geschäftsführer Andreas Mühlenbeck. Das Unternehmen ist in mehr als 90 Ländern vertreten und beschäftigt rund 60 Mitarbeitende an internationalen Standorten in Tuttlingen, Malaysia und Amerika.
Besonders beeindruckend war für den Landrat der Besuch des neuen Showrooms, in dem SIMEON Medical seine neuesten Entwicklungen und Produkte präsentiert: „Das Unternehmen ist ein Paradebeispiel für die hohe Qualität und die industrielle Kompetenz, die das „Weltzentrum der Medizintechnik“ auszeichnen“, hob Landrat Bär hervor.
Die größte Herausforderung für das Unternehmen bleibt jedoch der internationale Wettbewerb. Dazu gehören die stark unterschiedlichen Zoll- und Regulierungsbedingungen, die den Export in verschiedene Länder erschweren. Auch die Möglichkeit, dass in Ländern wie China Produkte zu deutlich günstigeren Preisen hergestellt werden, mache es für deutsche Unternehmen wie SIMEON zunehmend schwierig, wettbewerbsfähig zu bleiben: „In der internationalen Medizintechnikbranche ist es nicht einfach, gegen die Kostenvorteile asiatischer Hersteller anzukommen, besonders wenn es darum geht, für Qualität einen höheren Preis zu verlangen“, so der Geschäftsführer Andreas Mühlenbeck weiter. „Doch wir sind überzeugt, dass die deutsche Qualität und unsere Innovationskraft langfristig den Unterschied machen werden.“
Auch in Bezug auf die Arbeitskräfte zeigt sich das Unternehmen optimistisch. „Wir haben derzeit alle Positionen besetzt und konnten neue Fachkräfte gewinnen. Im nächsten Jahr wollen wir zudem wieder Ausbildungsplätze anbieten“, fügte der Geschäftsführer hinzu.