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Neubau der Werkstätten an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule: Ein Meilenstein für die Ausbildung

Neubau der Werkstätten an der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule: Ein Meilenstein für die Ausbildung

Moderne Ausbildung braucht moderne Räume. Die Werkstätten der Ferdinand-von-Steinbeis-Schule werden neu gebaut – am selben Standort, aber mit einem völlig neuen Konzept.

Längst geht es nicht mehr nur darum, die alten Werkstätten eins zu eins zu ersetzen. Die Anforderungen in den Berufsfeldern Metall-, Elektro-, Medizin-, Informations-, Holz- und Bautechnik haben sich massiv verändert. Neue Maschinen, digitale Technik und vor allem moderne Lehrmethoden wie der Lernfeldunterricht – also die enge Verzahnung von Theorie und Praxis – brauchen Platz und eine durchdachte Raumgestaltung.

Dass die bisherigen Räume nicht mehr den heutigen Standards entsprechen, zeigte sich auch bei der Besichtigung durch den Kreistag am 10. April 2024. Werkstattleiter berichteten von Sicherheitsmängeln, Platzproblemen und massiven Zeitverlusten, weil Werkstücke ständig weggeräumt werden müssen. Kurz gesagt: Der Neubau ist dringend nötig.

Aber wie soll er aussehen? Das geplante Raumprogramm wurde mehrfach überarbeitet und angepasst – immer mit dem Ziel, eine zukunftsfähige Lösung zu finden. Die Flächen sind modular gestaltet, sodass die Schule flexibel auf Veränderungen in den Berufsfeldern reagieren kann. Auch eine Cafeteria ist vorgesehen, die über Fördermittel finanziert wird. Der Schüleraufenthaltsraum hingegen soll im Bestandsgebäude untergebracht werden, um Platz im Neubau sinnvoll zu nutzen.

Nun ist ein weiterer wichtiger Schritt geschafft: Ein Architektenwettbewerb wurde ausgelobt und ein Siegerentwurf gekürt. Wie das neue Gebäude aussehen wird und welche innovativen Ideen umgesetzt werden, dazu mehr im nächsten Beitrag.