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Pressemitteilungen
03.01.2020

Sternsinger kommen in diesem Jahr als Botschafter des Friedens und tragen Segen ins Landratsamt Tuttlingen

Auch in diesem Jahr haben sich die Sternsinger der Seelsorge Tuttlingen auf den Weg ins Landratsamt gemacht, um unter dem Motto „Segen bringen, Segen sein. Frieden! Im Libanon und weltweit“ die Friedensbotschaft zu verkünden und den Segen in die Häuser zu bringen.
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Bild: Sternsinger zu Gast im Landratsamt. Sie tragen in diesem Jahr die Botschaft des Friedens in die Welt.
In seiner Ansprache bedankte sich Landrat Bär im Namen des Landratsamtes und seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für den alljährlichen Besuch. Als staatliche Behörde sei das Landratsamt stets ein offenes Haus und damit zur Neutralität verpflichtet. Gleichwohl stehe es im Zeichen der abendländischen Kultur und der jährliche christliche Segensgruß bildet eine wichtige Tradition in diesem Land und Kulturkreis, erklärt Landrat Bär.

Ganz im Zeichen der Völkerverständigung ziehen in diesem Jahr über 300.000 Sternsinger aller Nationen durch die Welt und machen auf das Thema Frieden am Beispiel des Libanon aufmerksam.

Der Libanon ist als vergleichsweise kleines Land bekannt für sein demokratisches Verständnis. Seit vielen Jahren gelingt es hier beispielhaft, dass Menschen unterschiedlicher Kulturen und Konfessionen friedlich nebeneinander leben. Seit Ausbruch des Bürgerkriegs im Jahr 2011 im Nachbarstaat Syrien sind mehr als 1,2 Mio. Flüchtlinge im Libanon aufgenommen worden und die Hilfsbereitschaft der Libanesen wird damit auf eine harte Probe gestellt. „Grundsätzlich können sich die meisten Menschen hinter dem Thema Frieden versammeln. Frieden ist das höchste Gut auf unserer Erde und zu dessen Erhaltung sollten wir alle beitragen“, so Bär.

Insgesamt bekennen sich heute über 193 Nationen zu der Charta der Vereinten Nationen die sich im Jahr 1945 auf weltweiten Frieden vereinbart und damit für einen Weg entschieden haben, der in eine Welt führt, die sich auf das Wohl der Gemeinschaft, Konfliktabbau und Wohlstand konzentriert. Doch im Angesicht des aktuellen Zeitgeschehens, gerät die Welt immer mehr aus den Fugen und die Zukunft des Friedens ist ungewiss. „Umso wichtiger ist es, dass Kinder und Jugendliche als Sternsinger nach draußen gehen und zeigen, dass es sich lohnt, offen und respektvoll miteinander umzugehen“, richtet der Landrat seinen Dank abschließend an das Katholische Dekanat Tuttlingen. Mit ihrer weltweit größten Aktion sammeln „Kinder für Kinder“ Spenden für wichtige Bildungsprojekte und für Projekte zur Förderung des interkulturellen Austauschs.

Der Dekan des Katholischen Dekanats Tuttlingen, Matthias Koschar, betonte in seiner Ansprache, dass die Seelsorgeeinheit Tuttlingens hofft, dass die Spendenbereitschaft im Landkreis Tuttlingen an die Vorjahre anknüpfen kann.