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Pressemitteilungen
07.11.2019

Seit über 10 Jahren erfolgreiches Bildungsmodell: Landkreis freut sich über 15 neue Tagesmütter


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Bildunterschrift: Elf Teilnehmerinnen und einem Teilnehmer konnte am 12. Juli 2019, im Rahmen einer kleinen Feierstunde, ihr Zertifikat zur erfolgreich absolvierten Qualifizierung zur Kindertagespflegeperson übergeben werden. (v. li. N. re.): Patricia Christ (Gosheim), Alev Caliskan (Tuttlingen), Alice Cao (Trossingen), Alexandra Dollo (Tuttlingen), Elina Friesen (Trossingen), Melanie Giesbrecht (Trossingen), Georg Homenk (Dürbheim), Radoslava Krasteva (Tros-singen), Tabita Moraru (Trossingen), Stefanie Schäfer (Hausen ob Verena), Silvia Stürmer (Immendingen), Christine Wollanka ( Aldingen), Stefanie Martinelli (Wurmlingen), Katrin Stadler (Aldingen), Stefanie Witte (Trossingen).

Um das Angebot der Kindertagespflege im Landkreis Tuttlingen, neben der institutionellen Kinderbetreuung weiter zu stärken, konnten in einer zurückliegenden Qualifizierungsmaßnahme 15 neue Kindertagespflegepersonen im Landkreis Tuttlingen qualifiziert werden. Insgesamt nahmen 20 Teilnehmerinnen an der fast ein Jahr andauernden Qualifizierungsmaßnahme teil und absolvierten rund 200 Unterrichtseinheiten.

Einen wichtigen Bestandteil der umfangreichen Weiterqualifizierung bildet u. a. die Auseinandersetzung mit verschiedenen pädagogischen Ansätzen. Dabei reflektieren die angehenden Tageseltern auch die eigene pädagogische Haltung. „Schließlich sollen Kinder in der Kindertagespflege eine unterstützende, kindersichere und liebevolle Umgebung im Rahmen der Fremdbetreuung erleben, die viele Lernanregungen bereithält“, erklärt Christina Martin, Leiterin des Jugendamtes.

Dem beruflichen und persönlichen Umfeld einer Tagesmutter bzw. eines Tagesvaters wird hierbei eine besondere Bedeutung beigemessen, denn die Betreuung der Tageskinder findet meist in der häuslichen Umgebung der jeweiligen Personen statt. So stellt sich unter anderem die Frage, wie die Tageseltern ihre private Situation mit ihrer beruflichen verbinden können. Wie kann es gelingen, mit den Eltern der Tageskinder offen und ehrlich zu kommunizieren und tragfähige Erziehungsziele miteinander zu vereinbaren?

In Rollenspielen sowie in Gruppenarbeiten trainierten die angehenden Tagesmütter anhand von Beispielen verschiedene Kommunikationsmodelle. „Unser Ziel ist es, den Tageseltern ein gutes Basiswissen mit an die Hand zu geben, so dass diese sich, im Umgang mit Kindern und Eltern, den Alltag erleichtern. Außerdem soll gewährleistet werden, dass die Tagesmütter pädagogisch am Puls der Zeit arbeiten“, so Martin.

Überdies werden Informationen zu den rechtlichen und finanziellen Anforderungen vermittelt. Abgeschlossen wird die Weiterbildung zur Tagesmutter/zum Tagesvater mit einer mehrstündigen Prüfung. Die Ausfertigung eines individuellen pädagogischen Konzeptes, welche die Grundlage der praktischen Arbeit regelt, rundet die Prüfung ab.

Die Qualifizierung wird im Landkreis Tuttlingen in enger Zusammenarbeit zwischen der Fritz-Erler-Schule, dem Verein für Tagesbetreuung e.V. sowie dem Landkreis Tuttlingen umgesetzt. Wenn Sie auf der Suche nach einer Tagesmutter sind, wenden Sie sich an den Verein für Tagesbetreuung e.V. unter Tel.: 07461 /968 333. Sind Sie selbst an einer Tätigkeit als Tagesmutter oder Tagesvater interessiert, dann wenden Sie sich an das Landratsamt Tuttlingen, Frau Klara Selak-Arnone, Tel.: 07461/926-4127.