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Pressemitteilungen
18.05.2020

Kriminalstatistik 2019: Hohe Aufklärungsrate und niedrige Kriminalitätsrate im Landkreis Tuttlingen

Im Landkreis Tuttlingen können sich die Menschen sicher fühlen. Diese wichtige Botschaft überbrachte Polizeipräsident Gerold Sigg persönlich. Mit über 64 Prozent liegt die Aufklärungsquote der Straftaten im Landkreis Tuttlingen erheblich über dem Landesschnitt. Dieser liegt in ganz Baden-Württemberg bei rund 60 Prozent. „Es zeigt, dass trotz der zusätzlichen Belastung aus der Projektstruktur im Jahr 2019 und vielen Pensionierungen eine hohe Motivation der Polizeibeamten zur Aufrechterhaltung der Sicherheit in den Landkreisen vorhanden ist“, so Präsident Sigg.

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Polizeipräsident Gerold Sigg im Gespräch mit Landrat Stefan Bär

Im Bereich der Straftaten „gegen die sexuelle Selbstbestimmung“ und im Bereich der Wohnungseinbrüche ist es zu einem Anstieg gekommen. Laut Statistik habe es im Jahr 2019 insgesamt 35 Wohnungseinbrüche im Landkreis Tuttlingen gegeben, das seien 13 mehr als noch im Jahr 2018. Insgesamt nehme die Anzahl der Einbrüche seit 2009 jedoch stetig ab. In 50 Prozent der Fälle gelingt es den Tätern nicht mehr in den Wohnraum vorzudringen. „Dennoch sind diese Straftaten besonders ernst zu nehmen, beeinträchtigen sie in besonders hohem Maße das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger“, erklärt Sigg. Sexualstraftaten wurden der Polizei insgesamt 87 Fälle gemeldet. Das seien 25 mehr als noch im Vorjahr. Der Polizeipräsident führt dies unter anderem auf die im Jahr 2016 vollzogene Rechtsänderung zurück. Seither zählen auch Beleidigungsstraftatbestände zu diesem Gebiet. Auffällig ist, dass sich Täter und Opfer in den meisten Fällen zuvor kannten.

Insgesamt zeigen sich Landrat Stefan Bär und Polizeipräsident Gerold Sigg mit den Entwicklungen im Landkreis Tuttlingen sehr zufrieden. „Die Menschen können sich in unserem Landkreis sehr sicher fühlen“, freut sich Bär. Trotzdem erinnerte er ein weiteres Mal an die politischen Versprechen, die seinerzeit im Zusammenhang mit der Verlegung des Polizeipräsidiums nach Konstanz gemacht wurden. „Wir erwarten, dass hier den Worten Taten folgen und wir uns auf die einst gemachten Aussagen verlassen können“, so der Landrat abschließend. „Schließlich wollen wir auch in Zukunft ein sicherer Landkreis bleiben.“