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Pressemitteilungen
02.09.2020

Bundesweiter Warntag am 10. September informiert zur Bevölkerungswarnung

Am 10. September findet der erste bundesweite Warntag statt, hierzu ist ein Probealarm um 11.00 Uhr geplant. Ausgelöst werden verschiedene Warnmittel wie beispielsweise Radio, Fernsehen aber auch die Warn-App NINA. 

Das Landratsamt als Katastrophenschutzbehörde im Landkreis Tuttlingen setzt sein Warnkonzept auf mehrere Säulen. Die Anwendung ganz verschiedener Medien soll eine möglichst breite Verbreitung der Information in Gefahrensituationen gewährleisten. Neben altbekannten Warnmedien wie Durchsagen in Radio und Fernsehen setzt das Landratsamt auch die moderne Warn-App NINA ein. Darüber hinaus stehen auch vier Lautsprecherfahrzeuge für eine lautstarke Ausgabe vor Ort im Landkreis zur Verfügung.

Die Warn-App NINA (Notfall-, Informations- und Nachrichten-App) übermittelt schnelle und zuverlässige Informationen aus erster Hand direkt auf das Smartphone.

NINA ist eine offizielle Warn-App des Bundes, die seit ihrem Bestehen 2015 inzwischen mehrere hundertausendmal heruntergeladen wurde. Dabei bietet NINA eine Vielzahl an Warninformationen für unterschiedliche Gefahrenlagen, zum Beispiel von Gefahrstoffausbreitungen bis hin zu Wetterwarnungen und Hochwasserinformationen. In der App können Gebiete und Orte abonniert werden, für die Warnungen ausgegeben werden. So ist eine sehr gezielte, räumlich begrenzte Warnung möglich. Auf Wunsch warnt NINA auch für den aktuellen Standort, ohne dabei Standortdaten zu erfassen. Kommt es zu einer Warnung schlägt die App per Push-Nachricht Alarm. Neben dem Alarm sind dann auch konkrete Verhaltensempfehlungen abrufbar. Allgemeine Notfalltipps helfen, sich auf mögliche Gefahren vorzubereiten. Wir empfehlen ausdrücklich eine Installation auf dem Smartphone. Die App ist kostenfrei und zum Download verfügbar in den einschlägigen App-Stores.

Ein Auslösen der Warn-App erfolgt auf Verlangen der zuständigen Behörden gebündelt über die Katastrophenschutzeinheit Bevölkerungswarnung des Landkreises bei der Integrierten Leitstelle in Reutlingen oder dem Lagezentrum des Innenministeriums in Stuttgart.

Der bundesweite Warntag hat zum Ziel, die Bevölkerung für das Thema Warnung zu sensibilisieren, Funktion und Ablauf der Warnung besser verständlich zu machen und auf die verfügbaren Warnmittel aufmerksam zu machen. Nur wer eine Warnung wahrnimmt und einordnen kann, kann sich in gefährlichen Situationen richtig verhalten um sich und seine Familie zu schützen. Warnungen sind möglich bei Katastrophen aber auch bei Naturgefahren, Großbränden, Unfällen mit gefährlichen Stoffen, Störungen der Versorgung oder anderen gefährlichen Situationen.