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Pressemitteilungen
31.10.2018

7,3 Millionen Euro für die Betreuung und Vermittlung von langzeitarbeitslosen Menschen im Landkreis Tuttlingen

Vor wenigen Tagen hat das Bundessozialministerium offiziell mitgeteilt, dass das Kommunale Jobcenter im Landratsamt Tuttlingen im kommenden Jahr rund 7,3 Millionen Euro für die Betreuung, Qualifizierung und Vermittlung von langzeitarbeitslosen Menschen erhält. Damit ist das Budget, das der Bund dem Kommunalen Jobcenter zur Verfügung stellt, im kommenden Jahr um rund 1,3 Millionen Euro höher als in 2018. „Diese Erhöhung begrüßen wir sehr“, betont Landrat Stefan Bär. „Mit diesem Budget können wir auch im kommenden Jahr einiges bewegen, um möglichst viele Langzeitarbeitslose in Arbeit zu vermitteln und passgenau zu unterstützen. Unser Ziel ist es, den Weg für eine eigenständiges Leben zu ebnen - ohne Hartz IV“, so Landrat Bär.

Die 7,3 Millionen Euro Gesamtbudget speisen sich aus 3,3 Millionen Euro für Maßnahmen zur Eingliederung in Arbeit wie beispielsweise Qualifizierungskurse und Arbeitsmaßnahmen. Rund 4,02 Millionen Euro erhält das Kommunale Jobcenter für die Betreuung der Langzeitarbeitslosen und die Leistungsbearbeitung.

„Dem Kommunalen Jobcenter ist es in 2018 erneut gelungen, viele Menschen in Arbeit zu vermitteln. Der sehr robuste Arbeitsmarkt, die gute Konjunktur und die blühende Wirtschaft im Landkreis helfen uns dabei“, freut sich Sozialdezernent Bernd Mager. „In diesem Jahr konnten wir bisher 500 Langzeitarbeitslose in den ersten Arbeitsmarkt vermitteln“, so Mager.

Insgesamt betreut das Kommunale Jobcenter rund 4.900 Menschen, die in den Kommunen des Landkreises leben, davon rund 1.200 anerkannte Asylbewerber. „Da viele der anerkannten Asylbewerber inzwischen ihre Sprachkurse erfolgreich beenden konnten, steht nun die Qualifizierung für den Arbeitsmarkt an. Wir versprechen uns dadurch eine deutliche Zunahme an Vermittlungen bei diesem Personenkreis“, schildert Hermann Ristau, Leiter des Sozialamtes. „Der Bund unterstützt den Landkreis hierbei finanziell auskömmlich, indem der flüchtlingsbedingte Mehraufwand nahezu vollständig übernommen wird.“

Die sprachlichen und kulturellen Hürden stellen indes eine besondere Herausforderung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Kommunalen Jobcenter dar. Fast die Hälfte der rund 4.900 „Hartz IV“-Empfänger im Kreis hat einen ausländischen Pass. „Wir haben es im Kommunalen Jobcenter mit 76 unterschiedlichen Nationalitäten zu tun“, erläutert Ristau. „In aller Regel funktioniert es jedoch reibungslos. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter leisten hier tolle Arbeit“, lobt Sozialdezernent Bernd Mager.