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Pressemitteilungen
29.11.2019

»Pakt für Integration« - Kommunen im Kreis bekommen rund 1,3 Mio. EUR für die Integration von Flüchtlingen

Erfreuliche Nachrichten kommen vom Land: Auch in diesem Jahr erhalten unsere Kommunen im Landkreis einen Zuschuss für die Integration von Flüchtlingen. „Wir gehen fest davon aus, dass noch im Dezember rund 1,3 Mio EUR an unsere Kommunen im Rahmen des „Pakt für Integration“ ausbezahlt werden“, bestätigt Landrat Bär die frohe Botschaft. „Damit wird die Integration von Flüchtlingen, die in der sogenannten „Anschlussunterbringung“ in unseren Städten und Gemeinden leben, unterstützt.“

Mit rund 1,3 Mio. EUR fließt mehr Geld in den Landkreis, als ursprünglich erwartet. Voraussichtlich 1.003 EUR erhalten die Kommunen im Landkreis als sogenannte „Pro-Kopf-Pauschale“ für jeden Flüchtling, der in den Gemeinden im Rahmen der Anschlussunterbringung wohnt.“ Insgesamt leben 1.358 Flüchtlinge in den Kreisgemeinden, die in der Zeit vom 1.1.2015 bis zum 29.02.2016 nach Deutschland eingereist sind. Dieser Einreisezeitpunkt bildet die Basis für die Auszahlungen der Pauschale.

Das Amt für Aufenthalt und Integration hat in enger Abstimmung mit dem Ausländeramt und den Kommunen die Anzahl der Flüchtlinge erhoben, die zum Stichtag 15.09.2019 in den Städten und Gemeinden lebten. Die genauen Zahlen wurden am 15.10.2019 dem Land gemeldet. Die Flüchtlinge wurden den Kreiskommunen entweder direkt vom Amt für Aufenthalt und Integration zugewiesen oder sie haben eigenständig eine Wohnung gefunden. Aufgrund der landesweit gültigen Wohnsitzauflage müssen die Flüchtlinge vorerst im Landkreis verbleiben, es sei denn, sie finden eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.

Neben der „Pro-Kopf-Pauschale“ sind die Integrationsmanager eine weitere wichtige Säule im „Pakt für Integration“. „Es freut uns, dass deren Finanzierung im kommenden Jahr durch das Land fortgesetzt wird. Wir setzen uns weiterhin beim Land dafür ein, dass dieses wichtige Integrationsinstrument dauerhaft erhalten bleibt. Die Integration von Flüchtlingen bleibt eine große Herausforderung und wird uns noch viele Jahre fordern“, so Sozialdezernent Bernd Mager. Im Landkreis sind aktuell 13 Integrationsmanager beschäftigt, die sich um die Flüchtlinge in den Kommunen kümmern.