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Pressemitteilungen
01.09.2020

Über 18 neue Auszubildende und Studierende starten heute ins Ausbildungsjahr 2020

Nach einer Einführung durch die Ausbildungsleiterin Verena Grawunder und ihre Kollegin Franziska Ruf, ließ es sich auch Landrat Stefan Bär nicht nehmen, die neuen Auszubildenden im Landratsamt Tuttlingen zu begrüßen und einige persönliche Worte an diese zu richten. 

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Start Ausbildungsjahr 2020

Insgesamt haben sich 14 Auszubildende für eine Ausbildung beim Landratsamt Tuttlingen entschieden, hinzu kommen 3 Studierende für das duale Studium Bachelor of Arts - Soziale Arbeit und ein Studierender mit der Fachrichtung Bachelor of Arts - Digitales Verwaltungsmanagement. „Damit darf ich heute 18 neue junge Kolleginnen und Kollegen bei uns willkommen heißen“, begrüßt Bär die neuen Auszubildenden.

Derzeit befinden sich 48 Personen in Ausbildung oder Studium im Landratsamt. Hinzu kommen im Schnitt 8 Inspektorenanwärterinnen und Inspektorenanwärter pro Jahr, die für die Praxisabschnitte zum Landratsamt abgeordnet werden (FH-Studium gehobener Verwaltungsdienst - Public Management).

Seit einigen Jahren steht der Kreisverwaltung dabei ein regelrechter Generationenwechsel bevor. Fast 55 % der Mitarbeiter sind über 50 Jahre alt und verlassen in den kommenden Jahren das Haus. „Deshalb müssen wir frühzeitig deren Nachfolge regeln und gute Nachwuchskräfte Schritt für Schritt für die verantwortungsvollen Aufgaben heranziehen“, konstatiert der Landrat in seiner Ansprache. Doch neben zahlreichen jungen Gesichtern reihen sich auch immer mehr Frauen in der Belegschaft ein. Insgesamt liegt der Frauenanteil im Landratsamt bei über 60 %. In der Altersgruppe der 20-29-Jährigen sind es sogar fast 87 %. „Auch Frauen möchten wir individuelle Karrierewege ermöglichen. Deshalb schaffen wir als Arbeitgeber wichtige Voraussetzungen, dass Frauen sich nicht zwischen Kind oder Karriere entscheiden müssen“, so der Landrat. „Wir wollen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch flexible Regelungen ermöglichen.“

Grundsätzlich rechnet das Landratsamt in den kommenden Jahren mit einem verstärkten Interesse am Verwaltungsdienst. Gerade in den technischen Berufen herrscht derzeit Personalmangel. Hier wird es zunehmend schwieriger geeignetes Personal zu finden. „Umso mehr freuen wir uns, dass wir auch in diesem Jahr wieder eine große Bandbreite an Ausbildungsberufen und dualen Studiengängen abdecken können“, bestätigt Ausbildungsleiterin Verena Grawunder. „Darunter Verwaltungsfachangestellte, Erzieher, Straßenwärter, aber auch Studierende für Soziale Arbeit oder für Digitales Verwaltungsmanagement sowie Vermessungstechnik.“

Die eigene Ausbildungsleistung gewinnt indes weiter an Bedeutung. Ebenso die Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern steht deutlich im Fokus der Personalarbeit. Neben einem Arbeitsplatz in einem modernen, aufgeschlossenen Umfeld, digitalen Arbeitsmitteln, individuellen Fort- und Weiterbildungsprogrammen wirbt das Landratsamt auch mit einer leistungsorientierten Bezahlung nach TVöD, flexiblen Arbeitszeiten, einer eigenen Kinderkrippe, betrieblicher Altersvorsorge, Jobticket und vielem mehr, um die Fach- und Führungskräfte von morgen. 

Nicht ohne Perspektive entlässt der Landrat die Neuankömmlinge deshalb in ihren ersten Arbeitstag: „Wer nach seiner Ausbildung oder seinem Studium hier bei uns beruflich Fuß fassen möchte und sich in seiner Ausbildung bewährt - indem er Freude und Fleiß an den Tag legt - dem werden wir im Anschluss auch ein entsprechendes Angebot unterbreiten“, verspricht der Landrat.