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Forst
20.04.2020

Förderung
Aufarbeitungshilfe 2019 kann nachbeantragt werden

Privatwaldbesitzer bis 200 ha können für Schadholz, welches im Jahr 2019 anfiel, die Aufarbeitungshilfe 2019 nachbeantragen.

Die Antragsfrist endet am 30. August 2020. Das Land bezuschusst jeden nachgewiesenen Festmeter Schadholz mit 3,-€.

Voraussetzungen sind:

  • Mindestmenge von 84 Festmeter (Sammelanträge von Forstbetriebsgemeinschaften sind möglich, sofern diese mehr als 330 Fm erreichen)
  • Schadhölzer können alle betroffenen Baumarten außer Eiche und Esche sein
  • anerkannte Schadursachen: Sturm, Schnee, Käfer, Dürre
  • Mengennachweis über Holzlisten (Holzaufnahme durch Förster)
  • der offizielle Antrag unter https://foerderung.landwirtschaft-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Foerderwegweiser/Aufarbeitungshilfe muss verwendet werden. Der Antrag muss vollständig ausgefüllt sein und alle erforderlichen Anlagen beinhalten.

Um den umfangreichen Antrag richtig und vollständig abzugeben wird empfohlen, die hier bereitgestellte Anleitung zur Aufarbeitungshilfe 2019 zu berücksichtigen.

Weitere Hinweise:

  • Die Abwicklung und Abrechnung aller Schneebruchhölzer ist noch nicht vollständig. Wir hoffen diese bis Ende Mai 2020 abschließen zu können. Waldbesitzer die noch nicht alle Abrechnungen vorliegen haben, werden gebeten diese noch abzuwarten und erst bei Vorliegen aller Hiebslisten den Antrag zu stellen.
  • Sofern sie bereits einen Antrag für Aufarbeitungshilfe gestellt haben, ist es möglich auch einen zweiten Antrag mit Mengen zu stellen, die im Erstantrag noch nicht enthalten waren.
  • Sofern Sie noch auf eine Auszahlung eines Antrages warten, bitten wir Sie weiterhin um Geduld. Die Unmenge von Anträgen kann an der Forstdirektion nur sukzessive abgearbeitet werden.

Förderrichtlinie 2020 soll kommen

Für das Jahr 2020 ist eine erweiterte Förderrichtlinie vorgesehen. Diese soll wieder

  • eine Aufarbeitungshilfe für nachgewiesene Schadhölzer enthalten,
  • daneben soll das Käfermonitoring, sowie
  • die Anlage von Nass- und Trockenlagern inkl. der Transporte zu diesen Lagern,
  • die Hackung von unverkäuflichem Käferbrutmaterial und
  • die Wiederaufforstung von Schadflächen

gefördert werden.

Es ist vorgesehen den Empfängerkreis auf Körperschaftswälder und den gesamten Privatwald auszudehnen. Weiterhin ist vorgesehen entsprechende Maßnahmen auch rückwirkend ab dem 01.01.2020 anzuerkennen.

Vorbereitend sollte auf eine entsprechend gute Dokumentation geachtet werden, wenn waldschutzrelevante Maßnahmen durchgeführt werden (z.B. Verbuchung von Schadholz, Unternehmerrechnungen für Lagertransport etc.).

Sobald die Förderrichtlinie vorliegt, wird diese hier veröffentlicht.

Bei Fragen rund um die Fördermöglichkeiten stehen Ihnen unsere Revierleiter sowie das Forstamt gerne zur Verfügung.

Kontakt: Herr Maier, Tel. 07461 926-1212, Mail u.maier@landkreis-tuttlingen.de