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Gefahr im Wald - Borkenkäfersituation verlangt große Aufmerksamkeit

Seit dem Frühjahr schwärmen die Borkenkäfer und sind eine Gefahr für den Wald. Größere Schäden ließen sich bisher vor allem durch die zügige und sachgerechte Aufarbeitung befallener Hölzer vermeiden. Dafür dankt das Forstamt des Landratsamtes Tuttlingen allen beteiligten Waldeigentümern und Forstleuten.

Das Forstamt bittet alle Waldbesitzer darum, in den nächsten Wochen weiterhin aufmerksam zu bleiben. Trotz der Entfernung befallener Bäume sind die Käferpopulationen höher als in den Vorjahren. Deshalb sollten Waldeigentümer auch in den kommenden Wochen dafür sorgen, dass neu befallene und potenziell bruttaugliche Bäume auf ein Minimum reduziert werden. Nur so kann eine Massenvermehrung der Käfer auch künftig verhindert werden.

Die Kontrolle auf Borkenkäferbefall darf sich dabei nicht auf dürre oder abgestorbene Bäume beschränken – dann ist es bereits zu spät und die Käfer sind erneut ausgeflogen. Es ist wichtig, frisch befallene Bäume frühzeitig zu erkennen, zu fällen und sofort aus dem Wald zu schaffen.

Ist dies nicht möglich, kann eine weitere Verbreitung des Borkenkäfers nur durch Entrinden oder durch die Behandlung mit einem zugelassenen Pflanzenschutzmittel verhindert werden.

Die Vermarktung von Holz, insbesondere von Kleinmengen, ist derzeit nicht einfach. Damit das eingeschlagene Käferholz auch vermarktet werden kann, sollte der Holzeinschlag unbedingt mit dem zuständigen Forstrevierleiter besprochen werden. Wichtige Hinweise zur Sortierung und Lagerung sind auf der Homepage der Holzverkaufsstelle des Landratsamtes www.holzverkauf.landkreis-tuttlingen.de erhältlich.

Weitere Informationen zum Thema sind auch beim Forstamt Tuttlingen, Tel.: 07461 926-1200 erhältlich.