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Judas-Thaddäus-Kapelle Renquishausen

Gemeinde Renquishausen

Renquishausen liegt in 900 Meter Meereshöhe auf dem Heuberg. Geografisch eingebettet auf der Hochfläche zwischen im Lippachtal im Westen und dem Bäratal im Osten, die beide Seitentäler der Donau sind. Renquishausen ist ein sauberer und interessanter Landort, eingebettet in eine herrliche Kulturlandschaft, die es auch ermöglicht bei guter Witterung das Alpenpanorama bewundern zu können.

Für die Versorgung des alltäglichen Bedarf steht der Bürgerschaft ein Einkaufsgeschäft mit einem breiten Warenangebot zur Verfügung. Auch ist hier die Postagentur eingegliedert. Zur Versorgung der Bevölkerung trägt auch das durch die Gemeinde betriebene Holzofenbackhaus bei. Die Bürgerschaft ist froh, dass sie ihr eigenes Brot bzw. Brittlekuchen so backen kann. Unsere Bürgerschaft findet am Ort cirka 100 Arbeitsplätze in den Produktionsbereichen Feinwerktechnik, Chirurgie, Micro-Chirurgie, Drehteilherstellung, Metallverarbeitung und dem Handwerksbereich des Baugewerbes zum Beispiel Gipser-, Sanitär-, Bauflaschnerei-, Schreiner-, und Zimmereigewerkes.

Die Kreisstadt Tuttlingen erreicht man mit dem PKW in circa 20 Fahrminuten, mit den öffentlichen Verkehrsmitteln sind es zwischen 30 und 40 Minuten.

1996 ging der erste Windpark im Landkreis Tuttlingen und der größte in Land Baden-Württemberg mit einer installierten Leistung von 2 MW in Betrieb. 

Vor einigen Jahren entstand im Rahmen der Sanierung und Erweiterung der Kläranlage eine solare Trocknungsanlage für den Klärschlamm.

Im Freizeitbereich steht ein weit verzweigtes Wanderwegenetz und Fahrradwegenetz zur Verfügung. Auch lädt im Winter die Hochfläche des Heubergs zum Skiwandern ein.

Geschichte

Mit der Erwähnung von Grundbesitz des Klosters Sankt Georgen erscheint der Ort zum erstenmal 1092 in den Urkunden. Die in einer Abschrift des 17. Jahrhunderts überlieferte Gründungsgeschichte des Kloster Sankt Georgen im Schwarzwald erwähnte unter dem Datum 05. Februar 1092 folgendes Ereignis: Ein Mann namens Harpreht gab Sankt Georgen sein ganzes Eigentum, das er in Rentwigeshusen besaß, sowie den sechsten Teil der Kapelle in dem selben Ort. 1372 trug Graf Rudolf von Hohenberg neben anderen Orten Renquishausen der Krone Böhmens zu Lehen auf. Als Bestandteil der Grafschaft Hohenberg kam der Ort 1381 an Österreich. In der Folge gehörte er zum hohenbergischen Dominium Werenwag und teilte das Schicksal seiner Nachbargemeinde Kolbingen. 1805 wurde er württembergisch und kam zunächst bis 1811 zum Oberamt Spaichingen, danach zum Oberamt/Kreis Tuttlingen. Die katholische Sankt Stephanus-Kirche wurde 1827 erbaut.Der Taufstein und das Gottesauge über der Eingangstür der Kirche sind Zeugen von einem Gotteshaus, das an gleicher Stelle in früherer Zeit gestanden hat.