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4.2.2 Technikunterstützung

Technische Assistenzsysteme werden für immer mehr Menschen zum selbstverständlichen alltäglichen Begleiter. Die Einsatzmöglichkeiten für intelligente Technik nehmen seit einiger Zeit auch im Wohnbereich rasant zu. Zwar wächst aufgrund der demografischen Entwicklung der Bedarf an wohnungsbezogenen Hilfen, der Einsatz von modernen technischen Hilfsmitteln ist jedoch noch wenig verbreitet. Vielfach mangelt es an der Akzeptanz auf Seiten der Verbraucher oder es fehlen auch die Informationen über die zahlreichen Möglichkeiten, sich das Leben mit Hilfe von Technik zu vereinfachen. Seit einiger Zeit werden daher verstärkt Wege gesucht, die vorhandenen technischen Lösungen zur Erleichterung eines selbständigen Wohnens im Alter in die Praxis umzusetzen und bezahlbar zu machen.
Die Entwicklung des technikunterstützten Wohnens steht noch am Anfang, birgt aber für die Zukunft große Chancen, da mit Hilfe der Technik kosten- und personalsparende Unterstützungsnetzwerke geknüpft werden können. Bevor das erhebliche Zukunftspotenzial in der Breite wirksam werden kann, ist noch eine Vielzahl von offenen Fragen zu klären. Dies betrifft sowohl die Technik selbst, das Design und die Bedienung der Produkte als auch die Organisationsform und die Finanzierung der damit verknüpften Dienstleistungen, wobei jedoch Folgekosten berücksichtigt werden sollten.

Zum 1.1.2017 hat der Landkreis Tuttlingen gemeinsam mit den Nachbarlandkreisen begonnen, eine Beratungsstelle „Alter und Technik“ einzurichten und diese in den Pflegestützpunkt zu integrieren. Ebenso ist es politischer Wille, baldmöglichst einen eigenen Schauraum zur Präsentation technischer Hilfsgeräte einzurichten. 

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