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Pressemitteilungen

Vorübergehende Vollsperrung der Donaubrücke bei Geisingen entlang der Kreisstraße 5942

Die Donaubrücke bei Geisingen entlang der Kreisstraße 5942 wird mit sofortiger Wirkung ab Freitagnachmittag, 29. März 2019, vorsorglich vollgesperrt. An der Brücke sind weitergehende Untersuchungen des Spannstahls wegen Korrosionsgefährdung erforderlich. Solange die Ergebnisse der Untersuchungen nicht vorliegen, bleibt die Brücke als vorbeugende Maßnahme vollgesperrt. Abhängig von den Ergebnissen der Untersuchungen können ggf. Stützmaßnahmen an der Brücke vorgenommen werden, so dass sie im Anschluss wieder tonnageschränkt für den Verkehr freigegeben werden kann. Beim Nachweis einer Korrosionsgefährdung des Spannstahls ist von einer längerfristigen Vollsperrung auszugehen. Zeitgleich wird das Planungsverfahren für einen Brücken-Neubau angegangen.

Während der Sperrung der Brücke ist eine Umleitung entsprechend ausgeschildert. Diese erfolgt über das vorhandene Bundes- und Gemeindestraßennetz. Zu den Fahrplanänderungen im ÖPNV wird gesondert informiert. In Absprache mit der Polizei, der Stadt Geisingen und der Verkehrsbehörde des Landkreises Tuttlingen hat die Abteilung Straßenbau des Landratsamtes die Sperrung vollzogen und die Umleitung ausgeschildert.

Hintergrundinformationen

Bei der Brücke handelt es sich um die älteste Brücke im Zuge der Kreisstraße 5942 aus dem Jahr 1952. Bei der letzten regelmäßigen Bauwerksprüfung der Brücke wurde festgestellt, dass die vorhandenen Schäden so weit fortgeschritten sind, dass eine sogenannte Objektbezogene Schadensanalyse in Auftrag gegeben werden musste. Die Untersuchung ergab, dass die Spannglieder schadhaft sind und beim damaligen Bau spannungsrisskorrosionsgefährdeter Spannstahl verwendet worden ist. Eine Sanierung der Brücke ist aus diesem Grund nicht möglich.

Der Landkreis Tuttlingen als zuständiger Baulastträger war im Dezember 2018 der Empfehlung des beratenden Ingenieurbüros gefolgt und hatte als Entlastung für die Brücke und als vorbeugende Maßnahmen weitergehende Untersuchungen sowie eine Tonnagebeschränkung auf 16 Tonnen ausgesprochen. Seit 18. Dezember 2018 durfte die Brücke aus Sicherheitsgründen nur noch von Fahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 16 Tonnen befahren werden.

Zudem wurden weitergehende Untersuchungen eingeleitet, die das Schadenbild der Korrosion an Teilen der Brücke offenlegen. Die metallurgischen Untersuchungen werden noch zwei bis drei Wochen Zeit beanspruchen. Auf dieser Basis können die weiteren Schritte (Stützmaßnahmen und anschließende Aufhebung der Sperrung oder Beibehaltung der Vollsperrung) festgelegt werden.

Der Kreistag des Landkreises Tuttlingen hat in seiner Sitzung am 13. Dezember 2018 beschlossen, die Planung eines Neubaus der Donaubrücke in Auftrag zu geben. Dies wird weiter vorangetrieben.