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Pressemitteilungen
28.04.2015

Tuttlinger SFZ-Schüler sind international erfolgreich

Nach den großen Erfolgen beim Deutschlandweiten Schülerwettbewerb Jugend forscht kann das Schülerforschungszentrum (SFZ) Tuttlingen nun auch internationale Erfolge vermelden: Christoph Moser vom Otto-Hahn-Gymnasium in Tuttlingen hat sein am SFZ umgesetztes Projekt vergangene Woche auf der International Conference of Young Scientists (ICYS) in Izmir in der Türkei vorgestellt und dabei sehr erfolgreich abgeschnitten: Im Fachgebiet Computer- und Ingenieurswissenschaften wurde er mit Gold ausgezeichnet .

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Marvin Motzet und Stefanie Kern (SFZ Bad Saulgau) und Christoph Moser (SFZ Tuttlingen) Foto: SFZ

Damit hat der von ihm entwickelte Roboter, der sich durch Flexibilität in Bezug auf neue Aufgaben, Robustheit und Schnelligkeit auszeichnet, auch international überzeugt.

Der Tuttlinger Schüler war als Teil des Teams „Student Research Centers Baden Württemberg“, zusammen mit anderen SFZ-Schülern und Schülern der Forschungszentren ph@novum Lörrach und des Kepler-Seminars in Stuttgart, zum Wettbewerb in die Türkei gereist. Insgesamt präsentierten dort 140 Schüler aus 20 Nationen ihre Arbeiten. Die 15- bis 18-jährigen Teilnehmer stellten ihre Projekte jeweils in einem Vortrag in englischer Sprache vor und diskutierten Ihre Ergebnisse im Anschluss mit einer international besetzten Jury. Dabei wurden nicht nur die inhaltliche Qualität der jeweiligen Arbeit, sondern auch die Originalität des Themas sowie das Hintergrundwissen des Vortragenden und seine Rhetorik bewertet.

Aber auch Nervenstärke war gefragt. So erfuhren Christoph Moser und Helmut Ruf (Teamleiter und SFZ-Lehrer) erst in Izmir, dass die Fachgebiete Informatik (Computer Science) und Ingenieurswissenschaften (Engineering) kurzfristig zusammengelegt worden waren. Doch die Sorge, dass aufgrund der höheren Teilnehmerzahl in diesem gemischten Fachgebiet zu wenig Zeit für eine ausführliche Diskussion bleiben könnte, erwies sich als unbegründet. “Es war genug Zeit für die Diskussion, die dann insgesamt fast eine halbe Stunde dauerte. Ich habe das Gefühl, dass der Schwerpunkt meines Projektes (Engineering) verstanden wurde“, sagte der 18jährige im Anschluss an seine Präsentation. Damit sollte er Recht behalten: Trotz größerer Konkurrenz im gemischten Fachgebiet wurde er mit Gold ausgezeichnet.

Auch aus der SFZ-Zentrale in Bad Saulgau kam großes Lob. So zeigte sich Tobias Beck, der Leiter des SFZ Südwürttemberg hoch erfreut über die Ergebnisse. „Die Erfolge der Schüler zeigen, was alles möglich ist, wenn man Ihnen Möglichkeiten gibt, Ihre Interessen auszuleben. Am SFZ können sie frei forschen und auch unkonventionelle Ideen in die Tat umsetzten. Ergebnisse, wie jetzt beim ICYS, motivieren nicht nur die Schüler. Das gesamte SFZ-Team sieht sich bestätigt darin, dass es Sinn macht, den wissenschaftlichen Nachwuchs schon früh, wie beim Breitensport, zu fördern und bis in die oberen Ligen zu begleiten.“

Ziel des 1994 von einer ungarischen Physikerin und einem weißrussischen Physiker gegründeten Wettbewerbs ICYS ist es, die Schüler mit wissenschaftlichen Arbeitsweisen vertraut machen, Freundschaften zu ermöglichen und andere Kulturen kennenzulernen.