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Pressemitteilungen
27.04.2018

Erster Armuts- und Reichtumsbericht des Landkreises

Obwohl das Thema sehr komplex ist und die Definition von „Armut“ in der Fachwelt sehr unterschiedlich interpretiert wird, hat die Stabstelle für Sozialplanung einen ersten „Armuts- und Reichtumsbericht" für den Landkreis Tuttlingen erstellt, der dem Ausschuss für Soziales und Gesundheit in der vergangenen Sitzung vorgestellt wurde. Auf Landkreisebene existieren nur wenige präzise Daten, die „Armut“ oder von „Armut bedroht“ empirisch belegen können. Vor allem Arbeitslosigkeit wird als Armutsrisiko angesehen, daher ist der Sozialleistungsbezug ein Kriterium für Armut. Die Einkommensarmut ist das gängigste Konzept zur Definition von Armut. Wer weniger als 60 % des Durchschnittseinkommens zum Leben hat, gilt bei dieser Definition als „arm“. Neben der Einkommensarmut gibt es auch die Armut an sozialen Teilhabechancen. Besondere Gruppen sind von Armut eher bedroht als andere, zum Beispiel Erwerbslose, Alleinerziehende, Wohnungslose, Flüchtlinge. Der Landkreis möchte für die Zukunft mit der Liga der freien Wohlfahrtsverbände gemeinsam überlegen, wie das Thema „Armut“ noch besser beleuchtet werden kann und welche Parameter für die Erfassung geeignet sind.

Den gesamten Armuts- und Reichtumsbericht finden Sie hier.