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Pressemitteilungen
02.11.2020

Corona: Verstärkerverkehre - zusätzliche Busse sollen zu Stoßzeiten den regulären Busbetrieb entlasten

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie und mit Blick auf die kalte Jahreszeit hat sich das Land entschieden die öffentlichen Personennahverkehre des Landes Baden-Württemberg gezielt mit einer Förderung von 95 Prozent, in Summe rund 10 Mio. Euro, zu unterstützen. 

Landkreisverwaltung und Kreistag ist die Komplexität der Situation durchaus bewusst. Deshalb hat in der vergangenen Woche der Kreistag entschieden, im Rahmen der zur Verfügung stehenden Ressourcen, so viele Verstärkerbusse wie möglich einzusetzen. Das Nahverkehrsamt arbeitet mit Nachdruck daran, die entsprechenden Busse sowie Personal, unter Beachtung der Fördervorgaben, auf die Straße zu bringen.

Nach aktuellen Gesprächen mit den Busunternehmen stehen bislang lediglich 9 Busse als Verstärker zur Verfügung. Hauptschwierigkeit, so Landrat Stefan Bär, stelle der Personalmangel dar. „Auch schon ohne Verstärkerleistungen sind die Busunternehmen personell knapp aufgestellt“, so der Landrat. Von daher ist es mehr als verständlich, dass bei einer Anzahl von 80 regulären Bussen in der Spitze Verstärkerleistungen nicht überall möglich sein werden. „Umso wichtiger ist es deshalb, bedarfsgerecht vorzugehen“, erklärt Bär und ergänzt: „Deshalb sind für uns die Abstimmungen mit den Schulen und die im Rahmen der Förderungen vorgegebenen Zählungen ausschlaggebend.“

Durchgreifende Verbesserungen sind nur im gemeinsamen Schulterschluss möglich. Deshalb sollten auch die Schulen ihren Beitrag leisten und organisatorische Maßnahmen treffen. Diese können von Verschiebungen des Unterrichtsbeginns bis hin zu Blockmodellen zwischen Präsenzunterricht und Home-Schooling reichen. „Uns ist bewusst, dass das nicht von heut auf morgen umzusetzen sein wird, andererseits brauchen wir zeitnah Lösungen, die für das ganze Schuljahr tragfähig sind“, fasst der Landrat die komplexe Situation zusammen. „Wir sind gerne bereit, unseren Teil an einer Lösung beizutragen, es wird aber nur gemeinsam mit den Schulen und deren Trägern funktionieren.“