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Pressemitteilungen
26.07.2019

»Digitaler L@ndkreis Tuttlingen« -Strategie für Mobilfunkausbau gewinnt weitere Fördergelder

Der Landkreis Tuttlingen hat im Rahmen des Förderwettbewerbs „Digitale Zukunftskommune@bw“ des Landes Baden-Württemberg zusammen mit der Hochschule Furtwangen und der Daimler AG eine Strategie für die Stärkung des Mobilfunks im Landkreis entwickelt. Für die Umsetzung der Strategie hat der Landkreis Tuttlingen weitere 49.500 Euro an Fördergeldern erhalten.

Vor dem Hintergrund des digitalen Wandels ist eine flächendeckende, leistungsfähige und zuverlässige Mobilfunkversorgung Voraussetzung für gleichwertige Lebensverhältnisse, Teilhabe an unserer Gesellschaft sowie Zukunftsfähigkeit der Wirtschaft. In den nächsten Jahren soll der neue 5G-Mobilfunkstandard in Deutschland eingeführt werden und die Schlüsseltechnologie für eine umfassende Digitalisierung von Wirtschaft und Gesellschaft legen.

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Doch beim 5G-Ausbau droht die Benachteiligung ländlicher Gebiete. „Daher besteht in Regionen wie in unserem Landkreis Tuttlingen die besondere Herausforderung, eine leistungsfähige Mobilfunkversorgung zu gewährleisten“, erläutert Landrat Stefan Bär. „Diese ist besonders wichtig, da viele Unternehmen im ländlichen Raum auf ein schnelles Mobilfunknetz angewiesen sind. Auch der Bedarf unserer Bürgerinnen und Bürger steigt immer weiter an.“

Die Stärkung des Mobilfunks durch kommunales Engagement wird deshalb von großer Bedeutung für den bedarfsgerechten Netzausbau sein. In diesem Zusammenhang entwickelt das Projekt „Digitaler L@ndkreis Tuttlingen“ eine praxisnahe Strategie mit Vorbildcharakter für eine bedarfsgerechte Mobilfunkversorgung im Landkreis Tuttlingen. Es sollen die Attraktivität unserer Kommunen für den eigenwirtschaftlichen Netzausbau im Landkreis Tuttlingen durch die Mobilfunkbetreiber gesteigert und der Netzaufbau basierend auf den Erfordernissen der Bürger und Unternehmen vorangetrieben werden.

Im Rahmen der Strategie wurden verschiedene Handlungsoptionen mit der Zielsetzung eines kreisweiten, flächendeckenden 4G/5G- Netzausbaus und der Vorbereitung von spezifischen innerörtlichen Ausbaumaßnahmen im Hinblick auf neue 5G-Anwendungsszenarien erarbeitet.

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Preisverleihung mit Innenminister Thomas Strobl (Bildquelle: Fraunhofer IAO, Foto: Elia Schmidt)

Mit den Fördergeldern in Höhe von 49.500 Euro sollen die seitens des Landkreises und den Kommunen bestehenden Handlungsoptionen zusammen mit der Hochschule Furtwangen und weiteren Partnern ausgearbeitet und umgesetzt werden. Im Fokus stehen sämtliche kommunale Maßnahmen, die bei der Initiierung des Netzausbaus durch die Mobilfunkanbieter förderlich sein können. Dazu zählen beispielsweise die Ermittlung der relevanten Mobilfunk-Versorgungsgebiete oder die Standortfindung für Antennen unter Berücksichtigung der Bedürfnisse und Anforderungen von Bürgern und Unternehmen.

Landrat Stefan Bär erläutert: „Mit Hilfe der Ausarbeitung und Umsetzung dieses Maßnahmenkatalogs werden unsere Kommunen in die Lage versetzt, einen zukünftigen, innerörtlichen 5G-Netzausbau so weit wie von kommunaler Seite möglich vorzubereiten. Dies wird die Attraktivität unserer Kommunen für den eigenwirtschaftlichen Netzausbau der Mobilfunkanbieter signifikant erhöhen.“